Der Körperbau

Die Bengalkatze ist eine mittelgroße bis große Katze. Ihr Gewicht liegt - anders als bei ihren wilden Vorfahren - zwischen 4 kg und 9 kg, je nach Geschlecht und Abstammung. Sie wirkt auf den ersten Blick schlank, sehr athletisch und muskulös, mit kräftigen Hinterbeinen. Diese erklären auch die enorme Sprungkraft der Bengalen.

Der Nacken und die Schultern sind sehr kräftig und muskulös im Verhältnis zum ganzen Körper ausgebildet. Der Hauptanteil des Körpers liegt im vorderen Teil des Tieres. Bengalkatzen haben einen sehr kräftigen und robusten Knochenbau, niemals schmächtig, vor allem nicht bei männlichen Tieren.

Die Augenfarben der Bengalkatze sind grün oder bernsteinfarben und sie müssen hell umrandet sein. Der Schwanz endet fast immer in einer schwarzen Spitze, die von hellen Ringen durchbrochen wird.

Die Augen sind oval bis rund, können auch leicht mandelförmig sein. Sie sind eher groß, aber nicht riesig. Auch sitzen sie weit auseinander und gehen leicht schräg in Richtung des Ohransatzes. Die erwünschte Augenfarben sind grün oder bernsteinfarbig und sie müssen hell umrandet sein.

Das Fell der Bengalkatze ist kurz bis mittellang. Bei den Kitten ist das Fell noch ein wenig länger (Vor allem in der Fuzzy-Phase). Da Bengalen kein Unterfell wie viele andere Katzenrassen haben, verlieren sie auch deutlich weniger Haare. Das Fell ist trotzdem sehr dicht, sehr weich und fühlt sich geradezu seidig an.

Das Fuzzyfell

Bis zum endgültigen Fell einer Bengalkatze vergeht einige Zeit. Bei der Geburt lässt sich die Zeichnung klar und deutlich erkennen, allerdings sind die Flecken noch einfarbig. Circa ab der 3. oder 4. Lebenswoche bekommen die Kitten ihr Fuzzyfell. Die Dauer dieser Phase ist unterschiedlich lang und ausgeprägt. Bei Wildkatzen dient dieses Jungtierfell dem Schutz und der Tarnung. Frühestens im Alter von 9 Monaten endet die Fuzzyphase und die struppig wirkenden Kitten erlangen dann ihr endgültiges wunderschönes Fellkleid.